Die EDTA-Chelat Therapie eröffnet neue Wege und Möglichkeiten bei
der Behandlung degenerativer Gefäßerkrankungen. Arteriosklerose ist
eine degenerative Gefäßerkrankung. Alle Blutgefäße sind betroffen.
Die Gesamtlänge unserer Blutgefäße beträgt etwa 100.000 km - dem 2
1/2 fachen Erdumfang am Äquator. Viele dieser Gefäße sind mikroskopisch
klein. Gerade diese kleinen und kleinsten Arterien haben eine enorme
Bedeutung bei der Versorung des Gewebes und der Organe mit Sauerstoff,
Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren, Vitaminen, Hormonen und Botenstoffen.
Indem sich die EDTA (Äthylen-Diamin-Tetraessigsäure) durch die Blutgefäße
bewegt, entfernt sie überschüssige Ablagerungen von z.B. Eisen, Kupfer,
Quecksilber und anderen Schwermetallen, die bei der Bildung eines Belages
(Plaques) der Gefäße eine Rolle spielen. Sobald dieser Belag entfernt
ist, kann das Blut wieder frei fließen. EDTA erhöht die Elastizität
von Geweben, indem es altersbedingte Vernetzungen entkoppelt, die für
den Verlust des Hauttonus und die Faltenbildung verantwortlich sind.
Die EDTA-Chelat Therapie ist ein naturheilkundliches ambulantes Heilverfahren,
das in Kombination mit Mineralien und Vitaminen langsam (ca. 3 Stunden)
intravenös verabreicht wird. Es ist eine Behandlung die gleichermaßen
für die Therapie degenerativer Erkrankungen als auch zur Vorbeugung
geeignet ist. Wir haben heute 1000 mal mehr Blei in unserem Körper
als die Erdbewohner es vor 100 Jahren hatten. Cadmium, Nickel, Quecksilber,
Arsen aus der Luft, dem Trinkwasser und der Nahrungskette häufen sich
im Gewebe an und sorgen für eine Blockierung der Stoffwechselvorgänge.
Im Übermaß schädigen sie die Zellmembranen, die Zellkompartemente und
verursachen Zelltod- oder Mutation. Die Chelatinfusionsbehandlung wird
genau auf den Grad der Erkrankung, der Herzleistung, der Nierenleistung
und der Gesamtkonstitutuion des Patienten ermittelt. Je nach Ausprägung
der Erkrankung empfehlen wir bei der Erstkur 10 - 30 Behandlungen (1-3x
wöchentlich). In den Folgejahren 8 - 12 Behandlungen pro Jahr zur Aufrechterhaltung
der Gesundheit.
In der Keilschriften-Bibliothek des Assurbanipal (669 -637 v. Chr.)
die auf die Kultur der vorsemitischen Sumerer bis ins 3.Jahrtausend
v.Chr. zurückführt, werden unter den physikalischen Heilmethoden bereits
die Medizineinläufe genannt. Durch denaturierte Nahrungsmittel, durch
die unzähligen Zusatzstoffe und durch viele Schadstoffe aus Luft, Nahrung,
Wasser ect. (z.B. Aluminium, Kadmium, Blei, Nickel u.v.a.) ist in der
heutigen Zeit eine Ausleitung mehr indiziert als damals. Die Colon-Hydro-Therapie
ist eine Möglichkeit den Dickdarm durch komplette Reinigung zu entlasten.
Eine gesunde Durchlaufzeit von Nahrungsbrei im Verdauungstrakt beträgt
8 - 12 Stunden. Die durchschnittliche Verweildauer des Nahrungsbreies
bei Westeuropäern beträgt 65 - 100 Stunden. Demnach bleiben Nahrungsreste
und somit Kot zu lange im Darm. Durch die viel zu lange Verweildauer
im Colon werden Gifte in die Nahrungskette wieder aufgenommen und belasten
unser Verdauungssystem und den Gesamtorganismus immens. Die häufigsten
Anzeichen einer Autointoxikation (Selbstvergiftung) sind:
Müdigkeit
Verstopfung
Durchfall
Infektanfälligkeit
Gelenkschmerzen
morgendliche Trägheit
Hautprobleme
Blähungen
Mundgeruch
Allergien
immer wiederkehrende Darmpilzinfektionen u.v.m.
Durch die Colon-Hydro-Therapie wird der Dickdarm während jeder Sitzung
(ca. 45 - 60 Minuten) in absolut hygienischer, geruchsneutraler Atmosphäre
mit 40 - 80 Liter filtriertem Wasser gespült. Bis der Dickdarm von
seinen teilweise Jahre oder Jahrzehnte alten Kotablagerungen befreit
ist, sind ca. 6 - 10 Behandlungen notwendig. Nach abgeschlossener Ersttherapie
sollte prophylaktisch eine Halbjahresbehandlung von ca. 2 - 4 Spülungen
durchgeführt werden um die Dickdarmgesundheit aufrecht zu erhalten,
da bekanntlich die Darmbeweglichkeit im fortschreitenden Alter nachläßt.
Die Blutegeltherapie gehört zu den Ausleitungsverfahren. Erste Darstellungen
stammen aus Indien (ca. 500 v. Chr.) In Europa wird diese Methode erstmalig
um 200 v.Chr. von den Griechen Nikander und Colophon erwähnt. Die Gesamtwirkung
der Blutegeltherapie ist auf den Blutverlust und die derzeit (2003)
neun spezifischen Blutegelwirkstoffen zurückzuführen. Hauptanwendungsgebiete
sind:
Die Schröpfbehandlung ist Jahrtausende alt. Erste Hinweise auf diese
Therapieform sind auf einem mesopotamischen Arztsiegel etwa 3000 v.
Chr. dargestellt. Durch das Setzen von evakuierten (unter Vakuum stehenden)
Schröpfgläsern auf die Haut wird eine Saugwirkung auf das darunter
liegende Gewebe ausgeübt, die zu einer Hyperämie mit kleinen Blutaustritten
ins Gewebe führt. Die meisten Schröpfzonen befinden sich unmittelbar über
den paravertebralen Ganglien, dadurch wirkt diese Therapie nicht nur
lokal, sondern außerdem segmental und über kutiviszeralen Reflexe auch
auf innere Organe.
Blutiges Schröpfen wirkt blutentziehend, ausleitend und entlastend
und wird bei Zuständen der Fülle eingesetzt. Trockenes Schröpfen wirkt
im Bereich der Reflexzone blutanziehend, ableitend, aktivierend und
kräftigend. Schröpfmassage wirkt gegen Verspannungen und Verhärtungen
der gesamten Rückenmuskulatur. Die Massage wird mit einem natürlichen
Ausleitungsöl, je nach Beschwerden 4 - 6 x , 1 -2 x wöchentlich durchgeführt.
Die Moxibustion (jap. mogusa bzw. chin. Kao = Brennkranz) eine aus
den, im Norden gelegenen Bergregionen Chinas stammende Therapie, dient
der Behandlung von energetischen Leere- und Kältezuständen, indem Akupunkturpunkte
mit glimmendem Beifußkraut erwärmt werden. Die von außen zugeführte
Wärme vertreibt nach Vorstellungen der Trad. chin. Medizin Nässe und
Kälte. Die Moxabehandlung fördert auch den Blut - und Qifluss. Nach
westlicher Vorstellung verbessert die Moxibustion die Gewebsdurchblutung,
sie regt
über bestimmten Zonen (Head-Zonen) die Organfunktionen an, stärkt die
Immunabwehr und wirkt vegetativ ausgleichend. Spricht sehr gut als
Begleittherapie bei z.B. Schwächezuständen, depressive Verstimmungen,
Erschöpfungszustände, Hypotonie und Duchblutungsstörungen an.
Der Aderlass, eines der ältesten Ausleitungsverfahren wurde bereits in
der Antike angewendet. Hippokrates berief sich auf die jahrhundertalte
Tradition und wandte den Aderlass als krampf- und schmerzstillendes aber
auch als antiphlogistisches Mittel bei akuten Entzündungen an. Beim Hildegart-Aderlass
wird eine sanfte, aber tiefgreifende Umstimmung erzielt. Ferner werden
Stoffwechselfunktionen reguliert, Stauungszustände durch Blutfülle beseitigt
und besonders bei chronischen Entzündungen die Abwehrmechanismen ausgeglichen.
Der Hildegard-Aderlass wird am 1. - 5 Tag nach Vollmond durchgeführt.
Er eignet sich als erste therapeutusche Maßnahme zur Behandlung sogenannter
Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Durchblutungsstörungen, Gicht, Akne,
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Neurodermitis. Als blutentziehendes
Verfahren wirkt der Aderlass zunächst entstauend und leitet eine bestehende
Blutfülle ab. Abhängig von Beschwerden, Alter und Blutwerten wird die
Menge und der zeitliche Abstand der Aderlässe gewählt.
Jede einzelne Körperzelle benötigt zum Leben Sauerstoff.
Viel Sauerstoff bedeutet gesundes Leben.
Sauerstoffmangel bedeutet Bluteindickung(= schlechte Versorgung aller
Gewebe) und Überlastung des Blutes (= Blut wird dicker und zähflüssig)..
Die Oxyvenierung ist eine Therapiemethode die es ermöglicht, dem
Körper langsam und exakt dosiert, in geringen Mengen, direkt über
die Vene reinen medizinischen Sauerstoff zuzuführen.
Die dem Blut so zur Verfügung gestellten kleinen Sauerstoffbläschen
bewirken u. a. die Bildung von gefäflerweiternden und entzündungshemmenden
Stoffen.
Es kommt zur Ausschwemmung von überflüssigem Gewebswasser
(÷deme). Die Verklebungsfähigkeit der Blutplättchen
wird gehemmt und somit einer Gefäflthrombose entgegengewirkt.
Es kommt allgemein zu einer verbesserten Durchblutung des gesamten
Körpers.
Labordiagnostisch nachweisbar vermehren sich durch die Sauerstoffzugabe
bestimmte weifle Blutkörperchen, die überwiegend der körpereigenen
Abwehr dienen. Die Immunitätslage des Körpers wird wesentlich
verbessert.
Nach fast 50 Jahren mit guten Erfahrungen hat sich die Oxyvenierungstherapie
einen festen Platz in der Naturmedizin geschaffen.
Wann ist eine Oxyvenierungsbehandlung angezeigt?
Durchblutungsstörungen der Beine
Wasseransammlung in den Beinen
Gedächtnisstörung
Schlaganfallfolgen
Migräne
Herzinfarktfolgen
Herzenge
Herzinsuffizienz
Durchblutungsstörung der Ohren
Tinnitus
Durchblutungsstörung des Auges
Makuladegeneration
Allergien
Heuschnupfen und Asthma
Hautkrankheiten
Neurodermitis
Chronische Ekzeme
Psoriasis - Schuppenflechte
Sonstiges
Potenzstörungen
Erschöpfungszustände
Begleitend in der Tumortherapie, insbesondere zur Verminderung
von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie
Nieren- und Leberschwäche
Wirkprofil
Die Wirkung des zugeführten Sauerstoffs tritt nicht schlagartig
ein, sie baut sich langsam, in Abhängigkeit zur verabreichten Sauerstoffmenge
auf. Es lassen sich 3 Wirkungszeiträume erfassen:
Phase der Spontanwirkung während der Oxyvenierung,
Phase der Nachwirkung 4 - 6 Wochen nach Therapieende
Phase der Spätwirkung bis zu 1 Jahr nach Therapieende.
Die eindruckvollsten, für die Oxyvenierung typischen Veränderungen
fallen in die beiden ersten Wirkungszeiträume.
Subjektive und allgemeine Wirkungen
Verändertes Schlafverhalten: Schlaflänge und - tiefe
verbessert;
rasche Ödemausschwemmung: dadurch Entlastung der Sekundärfolgen;
Besserung des Allgemeinbefindens mit Steigerung der Leistungskraft;
messbare Verlängerung der Gehstrecke
Rückgang der Anfallshäufigkeit bei Atemnotzuständen
mit Verbesserung der Atemfunktion.
Objektive Wirkung
Anstieg der Eosinophilen
Anstieg der Basophilen
Antikörperanstieg
Minderung der Viskosität (Zähflüssigkeit)
Thrombosehemmung
Normalisierungstendenzen bei folgenden laborchemischen Parametern:
Harnsäure
Harnstoff
Cholesterin
Lipoprotein
Die aufgezeigten Reaktionen treten nach intravenöser Sauerstoffgabe
regelmäflig auf, sie sind reproduzierbar und bei Anwendung anderer
Sauerstofftherapien nicht nachweisbar.
Die Mikrozirkulation wird gefördert und ruhende Kapillaren
werden geöffnet.
Durchführung der Oxyven-Behandlung
Die Behandlung erfolgt im Liegen mit nur leicht erhöhtem Kopfende.
Nach Ende der Sauerstoffzufuhr ist eine Liegezeit von 20 Minuten einzuhalten.
Während dieser Zeit hat sich der Sauerstoff im Blut weitgehend
aufgelöst.
Nach Dr. med. Regelsberger sollte die Oxyvenierung täglich über
einen Zeitraum von 3 - 6 wochen durchgeführt werden.
Das ist jedoch in einer ambulanten Praxis nicht immer möglich.
Beste Ergebnisse habe ich mit den Rhythmen
Montag - Mittwoch - Freitag
,
Dienstag - Donnerstag
oder
auch nur einmal pro Woche
über einen natürlich längeren Zeitraum erzielt.
Jede Therapie wird individuell auf den Patienten abgestimmt und mit
ihm besprochen.
Häufig findet man auch positive Begleiterscheinungen bei der Sauerstofftherapie.
Man behandelt zum Beispiel vordergründig eine Migräne, und
der Patient sagt nebenbei, dass er im letzten Winter keine Erkältung
gehabt habe, obwohl im Büro alle krank waren; ein Beweis für
ein gestärktes Immunsystem und eine bessere Abwehrlage.